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Ins kalte Wasser geworfen

von Samuel Robbins
Mein Auslandsjahr in Hamburg

Der neue Anfang in einem neuen Land war für mich zwar schwierig, bot mir aber auch die Möglichkeit, viel zu lernen. Es war schwer für mich, mich einzuleben. Es war schwierig, neue Leute kennenzulernen, vor allem, nachdem ich den ganzen Tag so viel Mühe in meine Arbeit gesteckt habe. Ich wurde mit vielen Herausforderungen konfrontiert, aber damit gehen auch viele Erinnerungen einher. 

 

Umweltfreundliche Nation

Die Deutschen möchten das Beste für sich tun, vor allem, indem sie umweltfreundlich sind. Sie fahren mit dem Fahrrad durch die Stadt, um Treibhausgase zu reduzieren. Außerdem wird viel Wert auf Recycling gelegt und Flaschen werden in Automaten zurückgegeben, damit man das Pfandgeld zurückbekommt. Hamburg gilt als eine der grünsten Städte, nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Die verschiedenen Kanäle, die mit der Alster vernetzt sind, sowie die zahlreichen Parks, die allen Bürgern zur Verfügung stehen, machen die Stadt sehr attraktiv.

 

Mein Kulturschock

Meine erste Vorstellung von Deutschen war ganz anders als meine jetzige Meinung. Am Anfang dachte ich, dass sie unverblümt und abweisend sind, aber das ist völlig falsch. Manchmal sind sie zwar etwas reserviert, behandeln aber jede Person mit Respekt. Es dauert einfach ein bisschen Zeit, bis man sie richtig gut kennt. Also, alles nicht so schlimm wie befürchtet!

 

Die Nord-Süd-Teilung

Ich habe immer angenommen, dass der größte Teil Deutschlands aus Lederhosen, Bergen und einer Liebe für Würste besteht. Wie unrecht ich doch hatte! Norddeutschland  – vor allem Hamburg – bildet da einen bemerkenswerten Kontrast. Die Norddeutschen sind stolz auf ihre Meeresfrüchte und würden Nordseekrabben niemals ablehnen. Im Vergleich zur bergigen Region Süddeutschlands ist Norddeutschland sehr flach, aber dafür gibt es einen einfachen Zugang zur Nordsee und zum Baltischen Meer (wenn man mutig genug ist). Eine der überraschendsten kulturellen Unterschiede ist, dass die deutschen hier im Norden eher selten die Feierlichkeiten des Oktoberfests begehen. 

 

Die Küche

Du kannst über das Essen sagen, was du willst, aber die verschiedenen Biersorten und Backwaren sind in Deutschland einfach köstlich. Man versteht, warum die Deutschen die größten Konsumenten sind. Es gibt keine bessere Kombination als ein Franzbrötchen (ein klassisches Süßgebäck mit Zimt in Hamburg) zusammen mit einem Paulaner Bier. 

 

Die Freizeitmöglichkeiten

Das Nachtleben ist auch ein wichtiger Bestandteil Hamburgs. Nach der Arbeit gehe ich gerne mit meinen Freunden in ein Restaurant. Es gibt äthiopisches, albanisches, brasilianisches Essen und vieles mehr! Die Auswahl ist endlos. Der Stadtteil St. Pauli bietet ein besonders buntes Erlebnis. Die Bars und Clubs sind ebenfalls vielfältig und spielen alle Arten von Musik. Am Wochenende finden wir zahlreiche Rabatte auf den Flohmärkten und kochen mit frischen Zutaten aus der Fischmarkhalle.

 

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Über den Autor

Sam studiert Archäologie mit Deutsch und verbringt gerade sein Pflichtpraktikum in Hamburg. Statt Würstchen isst er Franzbrötchen und statt das Oktoberfest in München zu besuchen, kauft er Schnäppchen auf dem Flohmarkt.

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